FAQ
Mein Steuerberater schickt mir jeden Monat eine "betriebswirtschaftliche Auswertung" - die BWA. Was kann ich damit anfangen?
Um eines gleich klar zu stellen: Ihr Steuerberater heißt nicht so, weil er Ihr Unternehmen steuert! Viele Kleinunternehmer/innen verwechseln ihren Steuerberater mit einem externen Manager ihres Unternehmens. Das ist er aber nicht. Ihre BWA ist lebenswichtig für Sie, aber nicht für ihn. Begnügen Sie sich also nicht damit, einmal monatlich die BWA abzuheften. Fragen Sie Ihren Steuerberater, welche Zahlen ihm aufgefallen sind. Haben Sie keine Scheu - die wenigsten Unternehmer verstehen Ihre BWA im Detail. Darum geht es auch nicht. Es geht aber darum, im Zahlendickicht Indizien für die weitere Entwicklung harauszulesen und diesen dann nachzugehen. Die meisten Steuerberater arbeiten auf DATEV-Basis und sind damit übrigens in der Lage, zu den wichtigsten Zahlen aktuelle Vergleichsdaten Ihrer Branche anzugeben - haken Sie nach! Und noch ein Tipp: Ein Steuerberater kostet mehr als ein Buchhalter, weil er meist eine höhere Qualifikation hat. Deswegen empfiehlt es sich, die Buchhaltung nicht vom Steuerberater machen zu lassen, sondern von einem Buchhalter. Der sollte auf Stundenbasis arbeiten, wobei ein schneller und guter für etwa 30 Euro zu haben ist. Mit dem Steuerberater sollten Sie sich ein bis zwei Mal im Jahr treffen und die Zahlen durchgehen - dann nimmt er sich auch richtig Zeit für Sie. Der Haken an diesem Vorgehen: Leider ist es genauso schwer, einen guten Buchhalter zu finden wie einen guten Steuerberater. Das können wir Ihnen leider nicht abnehmen, aber wenn Sie die FIRMENHILFE anrufen, können wir darüber sprechen, wie die Aussagekraft Ihrer BWA erhöht werden kann. Rufen Sie uns an! Zurück zu den FAQ