Finanzielle Notlage

Mein Konto wurde gepfändet. Was kann ich tun?

Diese Informationen haben wir für Sie in diesem Blogartikel zusammengefasst.

Ich kann meine Miete nicht mehr zahlen. Wo kann ich Hilfe finden?

Wenn Sie mit Ihrer Miete mit zwei Monatsmieten im Rückstand sind (d.h. wenn in der Summe zwei Monatsmieten ausstehen), darf Ihnen der Vermieter fristlos kündigen.

Nehmen Sie deshalb Kontakt zum Vermieter auf und beschreiben Sie Ihre Situation. Das ist auf jeden Fall besser, als einfach die Miete nicht zu zahlen. Sie erreichen mehr, z.B. Ratenzahlungen, wenn Sie Kontakt aufnehmen. Wenn Sie sich auf Raten einigen, sollten Sie diese Vereinbarung nach Möglichkeit schriftlich festhalten.

Wenn Sie beim Vermieter nichts erreichen können oder die Wohnung bereits gekündigt wurde, können Sie sich, wenn Sie aus Hamburg kommen, an die Fachstellen für Wohnungsnotfälle wenden, die es in allen Hamburger Bezirken gibt (Links siehe rechte Spalte). Menschen, die vom Verlust ihrer Wohnung bedroht sind, werden dort beraten, um das noch bestehende Mietverhältnis zu sichern.Die Stellen sind auch für Selbständige zuständig, lassen Sie sich hier nicht abweisen.

Die Fachstellen unterstützen u.a. bei der Verhandlung mit Vermietern, Amtsgerichten und Gerichtsvollziehern und vermitteln weitergehende Hilfen. Bei Mietschulden können diese durch ein Darlehen oder eine Beihilfe übernommen werden. So besteht die Möglichkeit, ggf. eine bereits ausgesprochene Kündigung abzuwenden.

Zu folgenden Themen bieten die Fachstellen Hilfe an (lt. Flyer):

  • Fristlose Kündigungen
  • Räumungsklagen
  • Schwierigkeiten mit Vermietern
  • Wohnungsräumungen
  • Obdachlosigkeit
  • Vermittlung von Wohnraum an Obdachlose

Bereits beim ersten Telefonat wird Folgendes abgefragt:

  1. Ob das Wohnungsamt oder die Fachstelle für Wohnungsnotfälle für Sie zuständig ist
  2. Die eine Unterstützungsleistung ist oft die  Wohnungsgröße entscheidend. Hier wird jeder Einzelfall geprüft.
  3. Das Fachamt losts Sie ggf. weiter, da die Fälle oft sehr individuell sind.

Ähnliche Anlaufstellen gibt es auch in anderen Bundesländern. Recherchieren Sie bitte im Internet oder Fragen Sie bei der Stadt/Gemeinde nach.

Ich habe kein Bankkonto, brauche es aber dringend für meinen Zahlungsverkehr. Was kann ich tun?

Diese Informationen haben wir für Sie in dem Blogartikel: „Schulden, Pfändung und Pfändungsschutzkonto: So schützen Sie Ihr Geld“ zusammengefasst.

Wann kann die Bank einen Antrag auf ein Basiskonto ablehnen?

  • Wenn bereits ein Girokonto bei einer anderen Bank vorhanden ist und beibehalten werden soll. Um das Basiskonto zu erhalten müssen Sie in diesem Fall das alte Konto zunächst kündigen oder bei der neuen Bank den Service der Kontoumzugshilfe verbunden mit der Kündigung des alten Kontos beantragen. Hierbei ist es kein Hindernis, wenn Sie bei der alten Bank noch Schulden (Dispo, Kredit) haben. Diese Schulden verbleiben dort, die neue Bank muss Ihnen trotzdem nach Kündigung des alten Girokontos das Basiskonto gewähren.
  • Wenn eine Verurteilung des Antragstellenden wegen einer Straftat zu Lasten der neuen Bank
  • Wenn der Antragstellende in der Vergangenheit gegen Geldwäscheregelungen verstoßen

In welchen Fällen kann die Bank ein Basiskonto kündigen?

  • Wenn keine Nutzung (Zahlungsbewegung) innerhalb von 24 Monaten erfolgt ist.
  • Sobald Sie ein weiteres Konto bei irgendeiner Bank eröffnen.
  • Bei Ablehnung von Vertragsänderungen.
  • Bei Verzug mit Kontoführungsentgelten

Was ist eine Gewerbeuntersagung?

Diese Informationen haben wir für Sie in diesem Blogartikel zusammengefasst.

Ich habe eine Androhung einer Gewerbeuntersagung erhalten. Was kann ich tun?

Diese Informationen haben wir für Sie in unserem Blogartikel bereit gestellt.

Tipps im Umgang mit der Androhung einer Gewerbeunterlassung

  • Öffnen Sie unter allen Umständen unverzüglich die Post vom Gewerbeamt und holen Sie niedergelegte Schriftstücke so schnell wie möglich bei der Post ab.
  • Reagieren Sie auf ein Schreiben, das die Einleitung eines Gewerbeuntersagungsverfahrens angekündigt, unbedingt schriftlich oder telefonisch innerhalb der genannten Frist.
  • Nehmen Sie vereinbarte Gespräche wahr. Halten Sie sich an Absprachen mit dem Gewerbeamt.
  • Geben sie auch vertraulich Auskünfte über persönliche Schwierigkeiten, die zu der Situation beigetragen haben oder ausschlaggebend waren.
  • Signalisieren Sie den Willen zur Tilgung der Schulden und versuchen Sie, Ratenzahlungen mit den Gläubigern zu vereinbaren.
  • Informieren Sie das Gewerbeamt sowohl über positive als auch negative Ergebnisse ihrer Gespräche mit den Gläubigern.
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